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Prozess-, Werkzeug- und Maschinenanalyse PWM1510 Seminar abgelaufen

Vor dem Hintergrund einer effizienten Nutzung von Maschinen und Werkzeugen stehen zur Analyse und Auslegung von Zerspanprozessen, wie z. B. dem Drehen oder dem Fräsen, zahlreiche Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Durch die richtige Anwendung dieser Methoden wird eine wird eine Sensibilisierung für die Wirkzusammenhänge von komplexen Zerspanungsaufgaben geschaffen und vorhandene Ressourcen besser ausgenutzt bzw. ausgeschöpft. In diesem Seminar soll anhand von einfachen fertigungsrelevanten Beispielen der Einfluss von Prozess-, Werkzeug- und Maschinengrößen ein grundlegendes Verständnis für Analyse- und Auswertemethoden geschaffen und anhand von praktischen Einsatzversuchen demonstriert werden. So besteht die Möglichkeit das gewonnene theoretische Wissen im direkt anschließenden Laborversuch umzusetzen und die Ergebnisse zu generieren, um so Erkenntnisse und Anregungen für die Aufgaben im eigenen Betrieb zu sammeln und anzuwenden.

Verwendete Schlagwörter: Produktion

Inhalte:

Einführung in die Grundlagen moderner Zerspanprozesse
Kraftmesstechnik

  • Einfluss des Werkstoffes und unterschiedlicher Schneidstoffe bzw. der Werkzeuggestalt beim Drehen
  • Variation der Prozessparameter und Analyse der Einflüsse auf Werkzeug und Prozess

Verschleißentwicklung

  • Verschleißmessung und -charakterisierung
  • Einfluss von Verschleiß auf den Zerspanprozess und das Bearbeitungsergebnis

Prozessanalyse bei unterbrochenem Schnitt (Fräsen)

  • Untersuchungen zu den Besonderheiten von Fräsprozessen
  • Einfluss von Werkzeugausspannlänge und Bauteilgeometrie auf die Schwingungsneigung von Fräsoperationen

Temperaturmessungen in der spanenden Fertigung

  • Vorstellung unterschiedlicher Methoden zur Temperaturmessung und deren Einsatzbesonderheiten bei der Beurteilung von Zerspanprozessen
  • Besonderheiten für praktische Versuche mit Infrarot-Thermografie-Messung von Bauteiltemperaturen

Ihr Nutzen:

  • Vermittlung von theoretischem und praktischem Wissen, zum gezielten Einsatz von Messtechnik in der spanenden Fertigung
  • Generierung von Prozess-Know-How durch die Anwendung von Kraftmessungen, Mikroskopie sowie Temperatur und Schwingungsmessungen
  • Sensibilisierung für die Lösung von Problemen in der eigenen Fertigung unter Berücksichtigung einer effizienten Produktion

Ablauf:

Nach der Einführung und dem Schaffen von Basiswissen für die spanende Fertigung, werden in vier unterschiedlichen Modulen die Themen Kraftmesstechnik, Verschleißevaluierung, Schwingungsanalyse und Temperaturmesstechnik behandelt. Jedes Modul ist so aufgebaut, dass theoretische Inhalte einfach und anhand von Beispielen kurz erläutert und beschrieben werden. Nach der Vorstellung der Thematik werden die erarbeiteten Grundlagen und spezifischen Besonderheiten der einzelnen Analysemethoden in Laborversuchen an CNC-Bearbeitungsmaschinen in interaktiver Anleitung erprobt und die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst. So wird die Basis geschaffen, um die erlernten Inhalte in direktem Anschluss in dem eigenen fertigungstechnischen Umfeld einzusetzen.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Timo Bathe

Tel.-Nr.: 0231/755-8492
E-Mail: bathe@isf.de

 

 

Termin(e)1

27.10.2015 – 28.10.2015  |  Dortmund

Prozess-, Werkzeug- und Maschinenanalyse

Beginn:

27.10.2015 | 14:20 Uhr

Ende:

28.10.2015 | 14:16 Uhr

Anmerkungen:

Zielgruppe

Fachkräfte, Techniker und Ingenieure, die im Bereich der spanenden Fertigung tätig sind. Insbesondere für Mitarbeiter aus den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung, Fertigungsleitung, Technologie- und Werkzeugentwicklung sowie Forschung und Entwicklung, die einen fundierten Einblick in den aktuellen Stand der Analyse von Zerspanprozessen bekommen wollen

Trainer:

Ort:

Institut für Spanende Fertigung, TU Dortmund
Baroper Straße 303
44227 Dortmund
www.isf.de

Das Institut für Spanende Fertigung (ISF) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann beschäftigt sich seit mehr als vier Jahrzehnten in Forschung und Lehre mit allen relevanten Zerspanprozessen ebenso wie mit dem informationstechnischen Umfeld der Zerspanung. Betrachtet werden die Verfahren Drehen, Bohren, Tiefbohren, Fräsen, Schleifen, Honen und Strahlen. Viele der genannten Prozesse werden am ISF im Hochgeschwindigkeits- (HSC) oder im Hochleistungsbereich (HPC) betrieben und innerhalb aktueller Forschungsarbeiten ständig weiter qualifiziert. Darüber hinaus stellen die Mikrobearbeitung (beim Bohren, Tiefbohren und Fräsen) und die Trocken- bzw. die Minimalmengenbearbeitung zentrale Aspekte der Arbeiten am ISF dar. Die Durchführung von virtuellen Zerspanprozessen auf der Basis verschiedener Modellierungskonzepte sowie die Optimierung in der Fertigungstechnik stehen ebenfalls im Fokus der wissenschaftlichen Arbeiten. Das Spektrum der genannten Forschungsfelder reicht dabei von eher grundlagenorientierten, also z. B. im Rahmen von öffentlich geförderten Forschungsvorhaben durchgeführten bis hin zu anwendungsbezogenen Projekten, die in direkter Kooperation mit Partnern aus der Industrie bearbeitet werden.

Maximale Teilnehmeranzahl

12 Teilnehmer im gesamten Seminar
Keine Einschränkung der Teilnehmeranzahl  je Unternehmen

Teilnahmegebühr

1.000,00 € zzgl. MwSt.

(1.190,00 € inkl. MwSt.)

Informationen zum Bildungsscheck NRW

Leistungen

2 Fortbildungstage, Trainingsräume & Tagungsbewirtung, Lehrmaterial und Zertifikat

Dieses Seminar ist abgelaufen und kann nicht gebucht werden.

Wir helfen gerne weiter

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59425 Unna

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